Höhlenrettung

Alarmierung

Bringen sie bitte so viele Daten wie möglich in Erfahrung

Das wichtigste Stichwort bei der Alarmierung ist "Höhlenunfall unter Tage" damit die Rettungsleitstellen entsprechend agieren können. Besonders der Teil "unter Tage" ist entscheidend um eine Verwechslung mit einem "Höhenunfall" auszuschließen

Folgende Fragen können bei der Alarmierung hilfreich sein

Was ist passiert?
Vitalfunktion gefährdet?
Unfall- oder Vermisstenmeldung?
Wobei ist es passiert?
Wann ist es passiert?
Besteht Hochwasserlage?
Wo genau ist es passiert?
Tauchstrecken?
Name der Höhle?
Schachtabstiege?
Wohin können Autos fahren?
Welche Ausrüstung haben die Personen?
Weg zur / in Höhle?
Wer meldet?
Welche Verletzungen?
Warten auf Rückfragen!

Telefonnummern der Bergwacht

Region Allgäu

Im Stillen 1D
87509 Immenstadt
08323 517 12

Region Bayerwald

Weidenstr. 8
94469 Deggendorf
0991 38 308 182

Region Fichtelgebirge

Rot Kreuz Straße 7
95632 Wunsiedel
09232 91 99 019

Region Chiemgau

Reichenbachstraße 17
83435 Bad Reichenhall
08651 4000

Region Frankenjura

Judengasse 6-8
91083 Baiersdorf
09133 606 1661

Region Hochland

Auenstraße 7
82467 Garmisch-Partenkirchen
08821 711 44

Region Rhön-Spessart

Oberwaldbehrunger Str. 20
97656 Oberelsbach
09774 858 747 8

Bild: Höhlenrettungsverbund Deutschland

Das Referat Höhlenrettung des VHM e.V. erreichen Sie per E-Mail unter .

Tourenplanung

  • Gruppengröße Für eine Höhlentour sollte die Gruppengröße im Optimalfall mindestens 3-4 Personen betragen, damit im Falle eines Unfalls eine Person beim Verletzten bleiben kann, während 1-2 Personen die Höhle verlassen können um Rettungskräfte zu alarmieren.
  • Alarmperson Bei der Planung einer Höhlentour sollten bei einer zuverlässigen, außerhalb der Höhle befindlichen Person möglichst viele relevante Informationen für eine etwaige Rettung hinterlegt werden.
    • Name der Höhle (evtl. Katasternummer)
    • Eventuell Höhlenteil in dem die Tour stattfindet
    • Alarmzeit mit Datum
    • Liste der Teilnehmer
    • Telefonnummer der Höhlenrettung (siehe oben)
  • Alarmzeit Die Alarmzeit sollte der oben genannte Alarmperson genau kommuniziert werden, damit diese außerhalb der Höhle die Höhlenrettung alarmieren kann, wenn keine Rückmeldung bis dahin erfolgt ist.
    Die Alarmzeit sollte nicht zu spät und auch nicht zu früh gewählt werden. Ist die Alarmzeit zu knapp gewählt kann man bei einer leicht verzögerten Rückkehr aus der Höhle schnell unter Stress geraten, der Unfälle fördern kann. Ist die Alarmzeit hingegen zu großzügig gewählt, kann das Warten auf eine benötigte Rettung eventuell zu lange dauern. Ein möglicher Richtwert: 3 Stunden nach der spätesten geplanten Rückkehrzeit.
    Auch eine Verwechslung mit der geplanten Rückkehrzeit und der Alarmzeit muss ausgeschlossen werden.
  • Wettervorhersage Bei wasserführenden Höhlen ist die Hydrologie der Höhle so gut wie möglich vorher zu studieren. Ein kurzer Regenfall kann die Befahrung von einzelnen Passagen unmöglich machen, Siphone können verschließen und eine Rückkehr aus der Höhle unmöglich machen. Ausführliche Informationen über den Wetterbericht für den Tag / die Tage der geplanten Höhlentour sind deshalb unerlässlich.

Flyerbild 1

Foto: Peter Hofmann

Flyerbild 2

Foto: Peter Hofmann

Flyerbild 3

Foto: Peter Forster

Mitgliedschaften des VHM

Mitgliedschaft

Unsere Vereinsabende finden in der Gaststätte "Zum Freistoß", Siegenburger Str. 49, 82373 München statt. Kommen Sie doch einfach vorbei, wir freuen uns auf Sie!

Spenden

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IBAN   DE13 7009 0500 0001 2800 15
BIC   GENODEF1S04

Vorstand

Peter Forster
1. Vorstand
Tobias Timmermanns
2. Vorstand